Wintersport in Bad Gastein: Romantik im Schnee

Erstellt von Michael Rüf und Sabine Weber |


Bad Gastein ist ein Kur- und Wintersportort im Gasteinertal in Österreich - am Fuß des Graukogels. Für Naturfreunde wie auch für Familien-Winter-Urlaube eine herrliche Gegend.

Enge, hohe Felswände, Eis und Schnee und dazwischen das brausende Wasser der Gasteiner Ache. Durch dieses Naturjuwel schlängelt sich ein romantischer Weg vom Ortsteil Bad Bruck hinauf ins verfallende Herz von Bad Gastein rund um den Wasserfall. Im Winter ist die Stimmung ganz mystisch, wie in einer verzauberten Welt. Die kleine Wanderung mit 130 Höhenmetern dauert eine knappe Stunde und ist jedem Besucher des Gasteiner Tals zu empfehlen. Allerdings ist der Weg je nach Wetterlage nicht immer begehbar.

Bad Gastein ist von München aus in gut zweieinhalb Stunden zu erreichen. Zuerst geht es über die A8 und die Tauernautobahn bis nach Bischofshofen. Auf die Bundesstraße Richtung Zell am See wechseln und bis zur Abzweigung ins Gasteinertal fahren. Ab dort sind es noch 40 Minuten nach Bad Gastein. Auf den österreichischen Autobahnen herrscht Vignettenpflicht. Da Bad Gastein an der EC/IC Strecke zwischen Salzburg und Klagenfurt liegt, ist der Ort auch hervorragend per Zug zu erreiche

Hängebrücke über den Abgrund

Das größte, der drei Bad Gasteiner Skigebiete, reicht bis Bad Hofgastein und hat über 100 Pistenkilometer sowie 22 Lifte und Bahnen. Es beginnt im Süden mit dem Stubnerkogel und endet im Norden mit der Schlossalm. Wer etwas Nervenkitzel braucht, der sollte die Hängebrücke am Stubnerkogel überqueren. Sie ist 140 m lang, gerade mal einen Meter breit und erfordert Schwindelfreiheit. Nur ein Geländer aus Maschendraht trennt vom Abgrund. Wer etwas mehr Ruhe schätzt kann am Graukogel Skifahren oder wer mehr in die Höhe möchte ist in Sportgastein richtig. Die Tageskarte kostet je nach Saison zwischen 47 und 50,50 Euro und die 6-Tageskarte zwischen 232 und 249,50 Euro. Alle Skigebiete sind vom Hotel aus mit dem kostenlosen Skibus erreichbar.

Delikates Abendessen

Wir waren im Europäischen Hof, der seit dieser Wintersaison Cesta Grand Hotel heißt, untergebracht. Das Hotel wurde im Sommer verkauft und hat ein neues Management erhalten. Unser Doppelzimmer hatte 35 Quadratmeter und war mit einem modernen Bad, einem großen Bett, einer Sitzecke und einem Balkon ausgestattet. Das Abendessen war ein sehr leckeres mehrgängiges Menü. Besonders lobenswert fanden wir den sehr freundlichen und aufmerksamen Tischkellner. Auch das Frühstück war sehr lecker, die Auswahl hätte aber etwas umfangreicher sein können.

Großes Thermalhallenbad

Wer nach einem langen Skitag etwas entspannen will, kann den Wellnessbereich mit verschiedenen Saunen oder das große mit Gasteiner Thermalwasser gefüllte Hallenbad nutzen. Besonders gefallen hat uns der kalte Wasserfall als Erfrischung nach der Sauna. Schön wäre ein Thermalbecken im Außenbereich gewesen.

Bad Gastein ist die richtige Skiregion für Skifahrer, die neben guten Pisten auch die Erholung im heißen Thermalwasser schätzen. Eine der Thermen im Tal sollte bei jeder Reise besucht werden. Im Cesta Grand Hotel ist der Gast richtig, der etwas abseits des Trubels aber dennoch in Bad Gastein komfortabel nächtigen möchte.

www.skigastein.com www.cesta-grand-hotel.com

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Mit Tempo ist Schneevergnügen. (c) Gasteiner_Bergbahnen_AG