Der Multi-Millionen Fiesta

Erstellt von Andreas Burkert | |   DaimlersErben

  • Fiesta kennt die Welt. Als Ford im Sommer 1976 im Werk Saarlouis/Saarland das erste Fiesta-Modell vom Band laufen ließ,

  • Ford Fiesta: Ein Deutsches Produkt

    Fiesta ist Fords Antwort auf das Wirtschaftswunder des kleinen Mannes. Seit 40 Jahren steht der Kleinwagen Kleinfamilien treu zur Seite. Erst denen in Krefeld, dann jenen in der fernen Welt. In mehr als 60 Ländern wurde das Modell verkauft. Ein Erfolg, den sich die Entwickler seinerzeit kaum vorstellen konnten. Und von dem sogar der Volkswagenkonzern beeindruckt war.

    Mehr als 17 Millionen Fiesta-Modelle wurden seither gebaut. Erst im Werk Saarlouis/Saarland, wo er im Sommer 1976 erstmals vom Band lief, später im Werk Köln-Niehl. Mittlerweile ist die Kölner Fertigung das Stammwerk des Fiesta und damit die einzige Produktionsstätte für den Kleinwagen in Europa. Seit 1979 wurden dort über 8,5 Millionen Fiesta gebaut, alleine im vergangenen Jahr waren es 341.000 Einheiten. Laut Wolfgang Kopplin ist der Fiesta Europas meistverkaufter Kleinwagen. Kopplin ist stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung und Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford-Werke GmbH. Mit seinem Einverständnis wurden auch rund 293 Millionen Euro investiert, um das Werk für das neue Kleinwagenmodell umzurüsten.

    Der siebenfache Ford Fiesta

    Auch wenn der Fiesta mittlerweile zum meistverkauften Kleinwagen in Europa gehört, Kopplin mahnt davor, sich auf die Erfolge auszuruhen. Vor allem deshalb, weil der Kleinwagenmarkt sich im Wandel befindet. „Mit eher preiswerten Autos am einen sowie mit Premium-Kleinwagen am anderen Ende des Spektrums“, will er die Kundenansprüche auch junger Familien gerecht werden. „Premium wird in diesem Zusammenhang immer wichtiger. Der Kunde, auch im Kleinwagensegment, ist zunehmend bereit, ein voll ausgestattetes Fahrzeug zu kaufen. Ein Auto, das er nach seinen persönlichen Wünschen und nach seinem individuellen Geschmack zusammenstellt“.

    Kopplins Strategie: Bis April 2018 will er eine Baureihe mit gleich sieben verschiedenen Versionen auf den Markt bringen.

    • die Einstiegsvariante „Trend“ • das Editionsmodell „Cool & Connect” • eine besonders attraktiv ausgestattete Variante – unseren Verkaufsschlager „Titanium“ • eine besonders sportliche Variante – den „ST-Line“ • eine besonders luxuriöse Variante – den „Vignale“ • das neue Crossover-Modell „Active“ • die Sportvariante „ST“.

    Ford will so die Wünsche eines zunehmend diversifizierten Kundenspektrums mit einer ganzen Modellfamilie unterschiedlicher Versionen bedienen.

    Diese Fiesta-Modelle kommen jetzt auf den Markt

    Zum Marktstart bringt Ford zunächst die Modellreihe Trend, das Editionsmodell Cool & Connect und den Fiesta Titanium in den Handel.

    • Der Einstiegspreis für den Trend beträgt 12.950 Euro. Serienmäßig sind in dieser Variante unter anderem bereits mit an Bord: Berganfahr-Assistent, Bordcomputer, Fahrspur-Assistent inklusive Fahrspurhalte-Assistent, elektrische Fensterheber vorn, eine Fernbedienung für die Zentralverriegelung, das Komfort-Betankungssystem Ford Easy Fuel, ein Geschwindigkeitsbegrenzer, das Intelligent Protection System IPS (unter anderem mit Front-Airbag für Fahrer und Beifahrer, Kopf-Schulter-Airbags vorn und hinten, Seiten-Airbag für Fahrer und Beifahrer), der individuell programmierbare Zweitschlüssel (MyKey-Schlüsselsystem), ein Scheinwerfer-Assistent mit Tag-/Nacht-Sensor sowie Stahlräder 6 J x 15 mit 195/60 R 15-Reifen und Radzierblenden.

    • Den Cool & Connect gibt es ab 14.900 Euro. Über die Trend-Ausstattung hinaus sind serienmäßig bereits im Lieferumfang enthalten: elektrisch anklappbare Außenspiegel, Ford SYNC 3 mit AppLink und 6,5-Zoll-Touchscreen, Klimaanlage (manuell), Nebelscheinwerfer inklusive statischem Abbiegelicht, Notruf-Assistent – als serienmäßiger Bestandteil von Ford SYNC – sowie ein Park-Pilot-System hinten.

    • Die Titanium-Variante startet bei 17.050 Euro. Zusätzlich zu „Trend“ sind unter anderem folgende Features an Bord: Ford SYNC 3 mit AppLink und 6,5-Zoll Touchscreen, Klimaanlage (manuell), Lederhandbremsgriff, Lederlenkrad (3-Speichen-Design), Nebelscheinwerfer inklusive statischem Abbiegelicht, Notruf-Assistent – als serienmäßiger Bestandteil von Ford SYNC – Sportsitze vorn, Tagfahrlicht mit LED-Technik und LED-Rückleuchten, Leichtmetallräder 6 J x 16 im 10-Speichen-Design mit 195/55 R 16-Reifen.

    Im Herbst folgen dann der sportliche Fiesta ST-Line zum Einstiegspreis von 17.800 Euro und der Vignale, der ab 20.600 Euro kosten wir

    • Vignale steht bei Ford für puren Luxus. Dieses Angebot kennen Sie bereits von Mondeo, S-MAX, Kuga und Edge. Den Luxus können unsere Kunden jetzt auch beim Fiesta genießen – zum Beispiel gibt es auf Wunsch 18-Zoll-Leichtmetallräder oder abgesteppte Ledersitze ebenso wie einige exklusive Karosserie-Elemente. Und nicht nur das: Vignale umfasst darüber hinaus auch ein umfassendes Angebot an exklusiven Serviceleistungen – von der kostenlosen Fahrzeugwäsche, der 24-Stunden-Hotline bis hin zum Premium-Werkstattservice mit jeder Vignale-Inspektion.

    • Zeitgleich mit dem „Vignale“, feiert auch der sportliche Fiesta „ST-Line“ sein Debüt. Vom vorderen Stoßfänger mit dem gitterförmigen Kühlergrill, über die dynamischen Seitenschweller bis hin zum speziellen hinteren Stoßfänger – alles erinnert bewusst an das markante Design der „ST“-Familie von Ford. Ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk und attraktive 17-Zoll-Leichtmetallräder in Rock-Metallic runden das dynamische Erscheinungsbild ab. Im Innenraum überzeugt der „ST-Line“ durch den dunklen Dachhimmel, Sportsitze vorn, die Pedalerie mit Aluminium-Auflagen, das ST-Line-Lederlenkrad, die Einstiegszierleisten vorn mit ST-Line-Schriftzug sowie durch die Fußmatten im ST-Line-Design. Eine manuelle Klimaanlage sowie das Konnektivitäts- und Entertainmentsystem Ford SYNC 3 mit AppLink und 6,5-Zoll-Touchscreen runden die serienmäßige Innenausstattung ab. Im Frühjahr 2018 komplettieren dann das robuste Crossover-Modell Active und der Top-Sportler Fiesta ST das Angebot.

    • Mit dem Active wird der Fiesta erstmals zum Crossover. Äußerlich ist diese Version durch die größere Bodenfreiheit, die Dachreling und Schutz-Beplankungen erkennbar. Er kombiniert die Stärken eines SUV mit den exzellenten Fahreigenschaften der Baureihe. Der neue Fiesta Active wird als einziger der sieben Fiesta-Versionen ausschließlich als 5-Türer verfügbar sein.

    • Ebenfalls im Frühjahr 2018 kommt dann noch die ultimative Sportvariante auf den Markt, der Fiesta ST. Als erstes Performance-Modell von Ford überhaupt verfügt er über einen Dreizylindermotor. Der komplett neu entwickelte 1,5-Liter-Turbobenziner leistet 147 kW (200 PS). Er kommt auf ein maximales Drehmoment von 290 Newtonmeter. Auf Wunsch ist die 100 km/h-Marke aus dem Stand nach nur 6,7 Sekunden durchbrochen.

    Zurück